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26.11.2025
Diskussionen um geplante Einbürgerung und hohe Schulden von Ballwil an GV
Die geplante Einbürgerung einer 58-jährigen spanischen IV-Bezügerin, die seit 2018 in Ballwil wohnt, führte bei den 31 Teilnehmenden zu intensiven Diskussionen. Die der Versammlung kaum bekannte Kandidatin, deren Einbürgerungsantrag bereits vor rund zwei Jahren eingereicht wurde, sei weder in Vereinen aktiv noch beteilige sie sich wahrnehmbar am Dorfleben. Die wenigen, welche sie kennen, dürften sie beim Spazieren mit ihren fünf Hunden angetroffen haben oder Nachbarn sein. Eine überzeugende Antwort, warum sie Bürgerin der Gemeinde Ballwil werden möchte und wie ihre Integrationsbemühungen in den vergangenen sieben Jahren aussahen, konnte in der Diskussion nicht gefunden werden. Vielmehr viel oft der Satz "man kann eh nichts machen", was nach Meinung der meisten Anwesenden jedoch kein Einbürgerungsgrund sein dürfe und das ganze Prozedere zur Farce verkommen liesse.
Das andere Thema, welches intensiv diskutiert wurde, ist die hohe Verschuldung der Gemeinde Ballwil. Hatte man vor ein paar Jahren noch hohe Plusbeträge pro Einwohner auszuweisen, so verwandelten sich diese in den vergangenen Jahren in besorgniserregende Minuszahlen, welche auch in den kommenden Jahren stark anwachsen werden. Damit müssten entweder zukünftige Investitionen massiv gekürzt oder gar gestrichen werden und auch ein lautes Nachdenken über Steuererhöhungen droht. Es stellte sich die Frage, ob sich die Gemeinde mit ihrer Immobilienstrategie nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt haben könnte?
Vielleicht gibt es dazu mehr Informationen an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025?
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